Mutterkuh mit Kalb


Angus Fleisch und Galloway Fleisch aus Weidehaltung - "Grass-Fed Beef"

REGIONAL aus Weistrach im Mostviertel
TIERGERECHT mit viel Platz und Bewegung
NACHHALTIG durch reine Grünland-Fütterung


 

Besonderes Rindfleisch vom Angus und Galloway Weide-Rind

Die Haltung unserer Rinder

Der Unterschied, den man schmeckt!

„Wenn man das richtige Fleisch isst, ist das gesund. Gutes Fleisch ist Fleisch von Wildtieren und solchen Tieren, die vor allem Gras und wenig Kraftfutter gefressen haben, Kühen aus Weidehaltung, Schafen und Ziegen. Für die Nährstoffzusammensetzung von Fleisch ist es wichtig, was das Tier gefressen hat und ob es genügend Bewegung hatte.“ (David L. Katz, Professor für Medizin an der Yale Universität, Experte für Ernährung; Auszug aus einem Interview mit dem Zeit Magazin, 2015, Nr. 3, S. 16)

Mutterkuh Nessie (rechts) mit ihrer Jungkalbin Nana (links)

Ein paar Fakten zu unserem Angus & Galloway Rindfleisch: 

  • Weidegang und Auslauf sorgen für vitale, robuste Tiere mit viel Bewegung
  • vitale Tiere liefern gesünderes Fleisch, da keine Behandlungen mit Antibiotika notwendig sind
  • Die Rassen Angus und Galloway sind weltberühmt für ihre besondere Fleischqualität - Zartheit & feine Marmorierung
  • Die guten Rasseneigenschaften werden durch unsere Tierhaltung noch unterstützt. Unsere Tiere werden nicht gemästet
  • Das Schlachtalter unserer Rinder liegt zwischen ca. 24 und 30 Monaten. Gourmet-Köche schwören auf Fleisch von Rindern, die dieses Alter erreichen. Davor gilt es für viele Spitzenköche als "nicht geeignet", da zu junges Fleisch geschmacklich noch nicht voll ausgebildet ist

Für alle Fleischliebhaber - Die Vorteile im Detail beschrieben:

Zurück-zur-Natur-Fütterung

Angus und Galloway Rinder auf der Weide

Bei der Fütterung spielt bei uns die Wiese mit ihren Gräsern, Kräutern und Kleearten die zentrale Rolle. Rinder können durch ihr ausgeklügeltes Verdauungssystem (4 Mägen) erstaunliches leisten. Sie verwerten für Menschen schwerst verdauliche Pflanzen wie Gräser und Klee und setzen diese höchst effizient in Milch und Fleisch um. Bis kurz vor Beginn der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert war es unvorstellbar, dass Rindern z.B. Weizen als Futter angeboten wurde. Mit Beginn der Technisierung und dem wachsenden Bedürfnis nach Fleischkonsum begann auch die Mais- und Getreidefütterung bei den Rindern - und damit auch Probleme mit Verdauung und Folgeerscheinungen wie Fruchtbarkeitsstörungen und Krankheiten. Ernährt man ein Rind mit Getreide, braucht es ca. 7 kg Getreide um 1 kg Fleisch zuzunehmen.

Wir gehen mit unserem Rindfleisch einen Schritt zurück zur natürlichen Fütterung. Daher erhalten unsere Tiere nur Futter, für das ihre Mägen gedacht sind. Frisches Gras von den Weiden, Heu, Klee und Silagen.


Weidehaltung

Angus/Galloway Kälbchen Vreni Ann (rechts) inmitten der RinderherdeUnsere Rinder verbringen mehr als die Hälfte des Jahres (von ca. Ende April Mitte November) auf den Weiden ringsum unseren Hof. Viel Bewegung, ein reichhaltiges Angebot an Futtergräsern und Kräutern und die Möglichkeit in den nahegelegenen Stall zu gehen sind die großen Vorteile unserer Weidehaltung. Die Tiere können das tun, was sie gerade wollen. Es lohnt sich, die Rinder auf der Weide zu beobachten. Die Ruhe der grasenden und wiederkäuenden Rinder ist ansteckend.

Angus & Galloway Rinder sind robuste und vitale Tiere. Die Weidehaltung unterstützt die von Natur aus gegebene Vitalität dieser Rassen. Aus diesem Grund war es seit Beginn der Weiderinderhaltung an unserem Hof noch nie notwendig, Antibiotika einzusetzen. Davon profitieren die Tiere und in letzter Konsequenz auch wir Menschen, wenn wir mit sicherem Gefühl bestes Rindfleisch essen können.


Frischluftkur - Offenfrontstall mit Sonnenterasse

Das Winterquatier für unsere Mutterkühe (gebaut im Herbst 2012). 2014 haben wir den Auslaufbereich noch einmal um 100m² vergrößert, um den Tieren noch mehr Platz zu bieten.Luft und Bewegung ist eines der wichtigsten Prinzipien in unserer Rinderhaltung. Das haben wir auch beim Bau des Mutterkuhstalles berücksichtigt. Da in unserer Region aufgrund der nassen Verhältnisse im Winter eine ganzjährige Weidehaltung kaum möglich ist, haben wir versucht, das Winterquatier für unsere Rinder so tiergerecht wie möglich zu gestalten.

Der Offenfrontstall ist nach Süden hin offen, so dass die Tiere das ganze Jahr Frischluft und Sonnenstrahlen genießen. Die Liegefläche wird während der Wintersaison täglich mit Stroh eingestreut. Futter erhalten die Rinder stets frei verfügbar über Futterraufen, die einmal am Tag frisch befüllt werden. Die Tiere haben die Möglichkeit sich bei Regen in den nicht überdachten Bereich des planbefestigten Auslaufes zu stellen, um sich von Zeit zu Zeit ordentlich duschen zu können. Wir haben beim Bau bewusst auf die Spaltenbodenhaltung verzichtet. Das macht mehr Arbeit, da die Laufflächen täglich gereinigt und mit Sägespänen eingestreut werden. Die Tiere danken es uns dafür im Gegenzug mit gesunden Klauen. Eine Riesenkratzbürste zur Fellpflege und beheizte Tränkebecken mit offener Wasserfläche runden unseren Stall ab.

Ein Plus an Platzangebot

Heuraufe zur Fütterung wann immer die Tiere Lust dazu habenUnser Mutterkuhstall bietet den Tieren zur Zeit Platz von 20m² pro Kuh und Kalb. Das ist mehr, als die EU BIO Verordnung vorsieht. Bei genügend Platzangebot und Möglichkeiten für das Rind auszuweichen, herrscht Ruhe in der Herde. Daher sind wir bestrebt, das Platzangebot in unseren Ställen auf hohem Niveau zu halten.

Freier Zugang zu Heu

Unsere Tiere sind nicht an fixe Mahlzeiten gebunden, sondern können wie es ihrem Rhytmus entspricht freie Fresszeiten wählen. Durch die Fütterung über Raufen kann jedes Tier entscheiden, wann und wieviel es fressen will. Ein besonderes Augenmerk haben wir auf die Gestaltung der Tränkebecken gelegt. Eine offene Wasseroberfläche kommt dem natürlichen Trinkverhalten des Rindes entgegen, weshalb wir uns für Tränkeschale mit großer offener Wasserfläche entschieden haben.


Dicke Strohmatratze im Vierkanter

Angus und Galloway Kälber im Vierkanter - Viel Licht und Luft sorgen für gute StimmungUnsere jungen Kälber (ab ca. 10 Monate) verbringen die Wintermonate im Vierkanter auf einer dicken Strohmatratze. Der Jungkälberstall wird zweimal am Tag mit frischem Stroh eingestreut, der Fressbereich gereinigt und mit Sägespänen versorgt. Die Kälber erhalten bestes Heu und spezielle Gras- und Kleesilage-Mischungen. Besonderes Augenmerk wird auch bei den Jungkälbern auf die Frischluft gesetzt. So werden, sobald es die Witterung zulässt, alle Fenster und Tore geöffnet, damit auch die Kälber reichlich mit frischer Luft und Sonnenstrahlen versorgt werden.


Täglich händische Reinigung und Einstreu von Liege- und Futterbereich

Gabi beim Einstreuen im MutterkuhstallDas Tierwohl liegt uns am Herzen. Daher wird auf unserem Hof auf Hygiene großer Wert gelegt. Im Mutterkuhstall wird mindestens einmal pro Tag, bei den Kälbern zweimal am Tag händisch der Mist vom Futterbereich und vom Liegebereich entfernt und frisch eingestreut.

Einstreuen, eine Arbeit, die sich bezahlt macht. Erstens, ist es jene Zeit am Tag, wo man die Tiere beobachten und ihr Verhalten studieren kann, zweitens sorgt es dafür, dass unsere Tiere gesund über den Winter kommen und bestens gerüstet in die Weidesaison starten.

Mutterkühe haben viel zu leisten. Jährlich ein Kalb gebären, großziehen und dabei die eigene Versorgung nicht vergessen. Wir unterstützen die "Arbeit" unserer Tiere bestmöglich, indem wir ein Umfeld schaffen, indem sie sich wohl fühlen.


Stressfreier Umgang

Angus Mutterkuh Simonne bei der Fellpflege mit HeliDie Rinder geben das Tempo vor, nicht wir Menschen. Wenn man seine Arbeitsweise an die Gewohnheiten der Tiere anpasst, dann lässt sich ein stressfreier Umgang mit den Tieren umsetzen. Es ist außerordentlich, wieviele Ausdrucksmöglichkeiten Rinder haben: die Augen, die Ohren, der Schwanz, das Fell, die Hufe, das Flotzmaul. Ein Rind kann sich durch alle diese Körperteile ausdrücken, ob es ihm gut geht oder schlecht, ob es heiter ist oder traurig. Rinder zu verstehen wollen ist die Basis für einen stressfreien Umgang mit ihnen. Wir lernen jeden Tag dazu.